Der Knigge
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Der kleine Knigge für:
den Bei- bzw. Mitfahrer
die upermarkt-Kassiererin

Der kleine Knigge für den Bei- bzw. Mitfahrer

ür eine friedliche ahrt ist folgende Regel in Zweifelsfällen oberstes Gebot:
Der ahrer ist der König des ahrzeugs, denn er trägt auch die Hauptverantwortung für die Insassen.
Es ist kritisch, die entspannte
ahrweise des ahrzeugführers zu stören und somit Personen und achwerte zu gefährden.
Deshalb sollten die hier aufgelisteten Tipps eines jeden Mitfahrers Gesetz sein:

1. olltest Du feststellen, daß der ahrer ein Verkehrszeichen übersehen oder nicht beachtet hat, versuche ihn entweder zurückhaltend darauf hinzuweisen oder schweige vollkommen darüber.
An der Antwort erkennst Du, ob Dein ahrer sich über solche Bemerkungen aufregt oder ob er es als hilfreiche Unterstützung ansieht.
Gibt er Dir nur eine kurz angebundene Antwort, solltest Du weitere Bemerkungen dieser Art vermeiden.
Ist Dir seine ahrweise grundsätzlich zu schnell, bitte ihn, sich etwas zu bremsen und vermeide auf jeden all durchklingen zu lassen, daß Du ihn für einen notorischen Raser hältst.

2. Auch wenn es das ahrzeug des ahrenden ist, und er nicht von anderen Personen zur Verantwortung gezogen wird, solltest Du schon aus Respekt vor fremdem Eigentum folgendes beachten:
Unterlass es, an irgendwelchem Interieur herumzuspielen, zu rauchen, zu essen oder zu trinken, ohne ihn (den ahrer) zu fragen, ob es denn gestattet wäre!

3. Die Navigation des ahrzeugs obliegt dem ahrer.
In Zweifelfällen wird die richtungsweisende Verantwortung dem Beifahrer überlassen, was theoretisch vom ahrer zuvor festgelegt werden sollte.
ollte es trotzdem zu Problemen kommen, die von Ortsunkenntnis des Verantwortlichen herrühren könnten, bietet man diesem in höflichem Ton seine Mithilfe an bzw. spricht Empfehlungen zur Richtungswahl aus.
Dies sollte allerdings mit äußerster Vorsicht passieren, da manche Personen es als Zweifel an ihrem Orientierungssinn verstehen könnten.

4. Geht es um die Nahrungsversorgung des ahrers während der ahrt, sollte zunächst herausgefunden werden, ob er gefüttert werden will oder ob er sich selbständig um die Nahrungaufnahme kümmern will.
Mancher ahrer erschreckt sich oder empfindet es als störend, wenn ihm dauernd mit z.B. einem
chokoriegel vor der Nase herumgefuchtelt wird.

5. Die Musikwahl ist dem ahrer zu überlassen.
ollte der Beifahrer aber gern diese Aufgabe übernehmen wollen, ist ein Radiosender bzw. ein Tonträger zu wählen, der dem ahrer zusagt.
Es besteht sonst bei musikalisch beeinflußbaren ahrern die Gefahr, daß sie unkonzentriert, eingeschläfert, aggressiv oder sprunghaft werden und ihre ahrweise entsprechend ändern.
Über den Lautstärkepegel bzw. tontechnische Reglereinstellungen sollte eine Verhandlung mit dem ahrer stets möglich sein.

6. Es ist ratsam, zu beobachten, ob der ahrer durch begonnene Unterhaltungen die Konzentration auf den Verkehr vernachlässigt.
In solchen ällen sollten Gespräche unterlassen werden.
Die meisten ahrer begrüßen jedoch eine gute Unterhaltung, da so z.B. eine lange ahrt nichtmehr einschläfernd wirkt und er nicht durch das Nachjagen von eigenen Gedanken stur und unkonzentriert wird.
Es ist auch darauf zu achten, daß man ihn nicht durch längere, für ihn völlig uninteressante Monologe langweilt.

7. Auch ohne den ausdrücklichen Hinweis haben sämtliche Mitfahrer den gängigen icherheitsbestimmungen sofort bei ahrtbeginn olge zu leisten.
Dazu gehören vorrangig das Angurten und eine Körperhaltung, die es den Gurten erlaubt, ihren Dienst zu tun.

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Der kleine Knigge für die Supermarkt-Kassiererin

Wie heißt es immer so schön: Der Kunde ist König.
Das ist die oberste Direktive, die sich auch jede Kassiererin
zu Herzen nehmen sollte, da sie ja schließlich auch Interesse daran haben sollte, daß der Kunde das Geschäft auch bald wieder beehrt.
Aus diesem Grund sehe ich folgende einfache Regeln als völlig selbstverständlich an:

1. Wenn sich eine längere chlange gebildet hat, rufe die von der Kasse nebenan aus und laufe zur Höchstkassiergeschwindigkeit auf!

2. Wenn rau Lehmann aus der Hauptstraße, die Du schon seit Deiner Kindheit kennst, in der chlange steht, sag "Guten Tag!", aber fang gefälligst keine Unterhaltung mit ihr an, andere Kunden haben es vielleicht eilig.

3. Wenn ich endlich dran bin, frag nicht, ob ich noch ein Tütchen oder was brauche!
Ich hatte seit rau Lehmann schon genug Zeit, mir zu überlegen, ob mir nochwas fehlt.
Zieh einfach meine Waren durch den trahl und quatsch nicht, OK?

4. Wenn ich Kleingeld loswerden will, nimm es auch und, wenn ich groß bezahle, gib mir möglichst wenig Klimpergeld.
Du brauchst es sicher nötiger als ich.
Ich habe in meiner Hosentasche schließlich keinen Platz für einen ganzen Kaufladen.

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